Über mich

Als vierte Tochter meiner Eltern wuchs ich in einem christlichen Umfeld auf, mit Gott, mit Engeln, mit Heiligen. Der sonntägliche Kirchgang war ebenso selbstverständlich wie das Tischgebet, das Abendgebet und die täglichen Gespräche mit Gott.

Ich erlebte eine Geborgenheit im Glauben, die mir Kraft gab, mich unbeschwert in den Tag hineinleben lies, im Glauben und der festen Überzeugung, nicht fehl gehen zu können.

Im richtigen Moment immer den richtigen Begleiter an meiner Seite zu haben.

Ich erinnere mich gut an einen Nachmittag. Ich mag wohl 5 oder 6 Jahre alt gewesen sein und verbrachte die tägliche Mittagsschlaf- Zeit, ohne ein Auge zu tun zu können.

Mein Zimmer war erfüllt mit dem Licht der Nachmittagssonne. Ich lag im Bett und dachte darüber nach, wie sehr mich der liebe Gott liebhat. Ich war, und dieses Gefühl kann ich jederzeit abrufen, wenn ich an diese Begebenheit denke, erfüllt und unendlich glücklich. 

Ich hatte das Gefühl, der Himmel tut sich auf und ich kann kurz hineinschauen in diese grenzenlose Liebe.

Meine Gedanken kreisten. Bestimmt hatte mir meine Omi davon erzählt gehabt, dass alles vom lieben Gott kommt. Alles. Diese Idee machte mich so glücklich! Alles! Einfach Alles. Ich schaute mich im Zimmer um. Jedes Möbelstück, die Lampe, jedes Spielzeug. Alles! Auch meine Gedanken. Alles was ich denke und tue! Mein kindlicher Höhenflug war göttlich, unbeschreiblich!

Gebremst wurde er, weil ich aus dem Bett hüpfte und zu meiner Mutter rannte, um ihr von meiner neuen Erkenntnis zu berichten. Sie war gerade im Begriff, sich zu ihrem wohl verdienten Mittagsschlaf hinzulegen und war wenig begeistert von meinen Ausführungen. 

Sie schickte mich sofort zurück in mein Zimmer.

Da war der Glanz verloschen. Da saß in wieder, in meinem Bett, traurig. Und hatte das Gefühl, dass irgend etwas nicht stimmt. Mit mir.

Heute weiß ich, dass das damals die Wahrheit war. Dass meine Mutter, die mir mit unendlicher Geduld und Hingabe immer gerne zuhörte, in diesem Moment müde und froh war, mich für die Dauer einer halben Stunde los zu haben. Und dass jeder Mensch auf der ewigen Suche ist nach der Wahrheit in dem, was er lebt und glaubt.

Ich bin mir sicher, dass viele Menschen ganz besondere Erlebnisse hatten und immer wieder haben, die sie nicht mit anderen teilen, aus Angst, abgelehnt, für verrückt gehalten oder auf ihr Zimmer geschickt zu werden. 

Daher diese Seite. Um Gott, Engel und all das Spürbare, das für die Augen unsichtbar ist, sichtbar zu machen.

Ich habe die Aufgabe, Engel sichtbar zu machen.

Es scheint jedenfalls so. Und ich willige ein. Es war nicht mein erklärtes Ziel, als Bildhauerin und Künstlerin, fast ausschließlich Engel abzubilden. Aber es kam so. Mit Charlotte kamen die Engel in mein Leben.

In tiefer Dankbarkeit an die Liebe meiner Mutter, meiner Omi und all derer, die es gut mit mir meinten und mich begleitet haben auf dem Weg zu Gottvertrauen, Nächstenliebe und den Glauben an das Gute.

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